Im Rahmen des Arbeitsschutzes sind Unternehmen dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung auch für psychische Belastungsfaktoren bei der Arbeit durchzuführen (vgl. § 5 ArbSchG, Ziffer 6).
Welchen Nutzen bietet die GBP für Unternehmen?
Kompetent durchgeführt und umgesetzt, kann die Gefährdungsbeurteilung nicht nur psychische Belastungen reduzieren, sondern auch weitere positive Effekte erzielen wie:
Das GKM-Institut setzt die Gefährdungsbeurteilung „Psyche“ nach den Leitlinien der Gefährdungsbeurteilung der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) sowie den Handlungsempfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie des Berufverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen um.
Die Qualität der Gefährdungsbeurteilung wird durch zwei wesentliche Faktoren bestimmt:
Standardisierte Fragebögen allein schaffen noch keine Erkenntnisse.
Erst arbeitspsychologisches Know-how macht sichtbar, welche Ursachen hinter den Ergebnissen stehen und welche Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, Belastungen nachhaltig zu reduzieren.
Nur auf dieser Grundlage entstehen Lösungen, die zielgerichtet, nachvollziehbar und langfristig wirksam sind.
Nur wenn wissenschaftlich fundierte Diagnostik auf arbeitspsychologische Expertise trifft, entstehen Maßnahmen, die nicht nur gut gemeint, sondern nachweislich wirksam sind.
Prof. Dr. Silke Surma
Mit der „Screeningskala zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungsfaktoren“ ermitteln wir das Belastungsprofil Ihrer Mitarbeiter*innen entsprechend den Leitlinien der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA).
Der Vorteil einer fragebogenbasierten Onlinebefragung besteht darin, dass alle Mitarbeitenden ortsunabhängig und anonym an der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung teilnehmen können.
Ergänzend zu den standardisierten Fragen bieten offene Kommentarfelder die Möglichkeit, individuelle Hinweise, Anregungen und konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen.
Arbeitsanalyse-Situationsworkshops sind moderierte Gruppenverfahren, in denen psychische Belastungen am Arbeitsplatz gemeinsam mit den Beschäftigten erarbeitet werden.
Mithilfe der Metaplan-Technik werden Belastungsbereiche systematisch identifiziert, strukturiert und im Team analysiert. Bereits während des Workshops können gemeinsam konkrete und praxisnahe Maßnahmen entwickelt werden.
Ein besonderer Vorteil dieses Verfahrens ist die hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitenden. Durch den interaktiven Austausch und die arbeits- und organisationspsychologische Expertise der moderierenden Person können Belastungsfaktoren fachlich fundiert eingeordnet, präzisiert sowie ihre Ursachen und Auswirkungen gemeinsam reflektiert werden.
Diese vertiefte Analyse ermöglicht es, passgenaue und wirksame Maßnahmen abzuleiten, die von den Beschäftigten mitgetragen werden und sich nachhaltig in den Arbeitsalltag integrieren lassen.
Unser Ziel ist es, die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung nicht als einmaliges Projekt, sondern als festen Bestandteil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in Ihrer Organisation zu etablieren.
Dabei integrieren wir bestehende Strukturen und Ressourcen – beispielsweise das Qualitätsmanagement, das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowie die Arbeitssicherheit – gezielt in den Prozess.
So entstehen wertvolle Synergieeffekte, die eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der psychischen Gesundheit Ihrer Beschäftigten unterstützen.
Unser Anspruch geht über die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung hinaus.
Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen dabei, die erforderlichen Kompetenzen und Strukturen aufzubauen, um die Gefährdungsbeurteilung langfristig als festen Bestandteil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses zu verankern.
So wird aus einer gesetzlichen Verpflichtung ein nachhaltiges Instrument der Organisationsentwicklung.
Wir begleiten Sie auf Wunsch durch den gesamten Prozess der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung – von der Planung bis zur Evaluation.
✓ Unterstützung bei der Planung und Gestaltung des Gesamtprozesses gemeinsam mit Betriebsrat, Personalabteilung, Arbeitssicherheit und Betriebsarzt/-ärztin
✓ Entwicklung einer unternehmensspezifischen Kommunikationsstrategie
✓ Festlegung der Tätigkeitsbereiche und Organisation der Datenerhebung
✓ Auswahl wissenschaftlich fundierter Erhebungsmethoden
✓ Durchführung und Dokumentation der Datenerhebung
✓ Arbeitspsychologische Analyse und Interpretation der Ergebnisse
✓ Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen und wirksamer Maßnahmen
✓ Moderation von Workshops zur Maßnahmenentwicklung
✓ Dokumentation des gesamten Prozesses gemäß den Anforderungen der Gefährdungsbeurteilung
✓ Begleitung bei der Umsetzung der Maßnahmen im Unternehmen
✓ Evaluation der Wirksamkeit der Maßnahmen (Interventionsevaluation)
✓ Dokumentation der Ergebnisse und Unterstützung bei der Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung
✓ Beratung beim Aufbau eines nachhaltigen Prozesses im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses
Sie möchten die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung professionell umsetzen oder haben Fragen zum geeigneten Vorgehen?
Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen und kostenfreien Erstgespräch.
Gemeinsam besprechen wir Ihre Ausgangssituation, beantworten Ihre Fragen und entwickeln einen passenden Weg für Ihr Unternehmen.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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